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ZWEIDIMENSIONALE
competition für bildkunst, musik-
und kunstkritik 2004
27. februar 2004 - 02. mai 2004
Kuratoren der Ausstellung:
Jochen
Hempel, Dogenhaus Galerie:
Falk Haberkorn, Albrecht Tübke
André Kermer, Galerie
André Kermer:
Sven Braun, Matthias Kanter
Matthias Kleindienst, Galerie Kleindienst:
Tobias Lehner,
Julia Schmidt
Gerd Harry Lübke, Galerie Eigen+Art:
Katharina Immekus, Susanne
Kühn
Torsten Reiter, maerzgalerie:
Aris
Kalaizis, Miriam Vlaming
Claus Baumann, Kunsthalle der Sparkasse:
Nina
K. Jurk, Verena Landau
Wenn junge Kunst und Öffentlichkeit
einander begegnen, steigt die Spannung spürbar. Die
Neugier ist besonders groß, denn anders als bei manch
bekannter künstlerischer Handschrift öffnet die
Nachwuchskunst überraschend neue Blickwinkel, die vom
Betrachter viel abverlangen.
Fünf Leipziger Galeristen haben ihre Wahl getroffen
und für die Sonderschau junger Kunst Arbeiten zur Verfügung
gestellt. Und so unternimmt die „ZWEIDIMENSIONALE“ mit
zwölf jungen Künstlern und Künstlerinnen einen
Streifzug durch jüngste Malerei, die verblüffende
Sichtweisen, Erkenntnisse und Fragen produzieren. Die künstlerische
Umsetzung der Wahrnehmung von Welt durch junge MalerInnen,
die zwischen der Mitte der 60er- und 70er-Jahre geboren wurden,
könnte unterschiedlicher nicht sein: betörend,
verstörend, spielerisch und spröde. Da wird mit
Sehnsüchten jongliert, der Betrachter vom Bild geradezu
aufgesogen. Dramatische Szenen, deren Ursache wie bei Hitchcock
ungezeigt bleibt, wechseln mit dem pointierten Blick auf
den Irrwitz unserer medialen Prägung. Da steht Konkretes
neben Visionärem, Geschichten werden erzählt und
ganz bewusst bis an die Schmerzgrenze verschwiegen. Gedanken
spazieren durch Tiefgründe und Untiefen.
Fragen entstehen: Warum ist in dieser Ausstellung der Anteil
junger Malerinnen besonders hoch? Ist vielleicht die Handschrift
der Lehrmeister in den Arbeiten der Schüler zu sehen?
Oder wie hoch ist das Maß an künstlerischer Eigenständigkeit
schon ausgebildet? Was treibt die Jungen, sich die Welt gerade
so von der Seele zu malen? Die Neugier, das Medium Kunst
zu erfassen, setzt Fantasie in Gang.
Mit dieser Ausstellung wird gleichzeitig ein Podium für
junge Kunst auch anderer Genres und die Kunstkritik geschaffen.
Verschiedene Veranstaltungen flankieren die Schau und unterstreichen
damit den Ausstellungstitel „ZWEIDIMENSIONALE – competition
für bildkunst, musik- und kunstkritik 2004“. Die
Leipziger Volkszeitung und MDR-FIGARO unterstützen dabei
diesen Wettbewerb der Künste. Junge musikalische Talente
und Kritikernachwuchs treten neben neuester Bildkunst in
das Licht der Öffentlichkeit und stellen sich in diesem
Brückenschlag zwischen junger Kunst dem Publikum.
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