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Plakat kkk/1

Becke-Rausch
Maria Becke-Rausch,
5 nach 12, um 1966


Martin
Manfred Martin d. Ä.,
Op., 1974


Zimmermann
Paul Zimmermann,
Variationsspiel, 2002


Keller
Johannes Keller,
Animus, 1977


Meinel
Roland Meinel,
Farbdurchdringung
Rot-Blau-Grün, 1990/91


Müller
Harry Müller,
Marsbewohner, 1971


Krauskopf
Peter Krauskopf,
o. T., 2002





   LEIPZIG UND DIE
»KONSTRUKTIV/KONKRETE KUNST«

18. februar 2005 – 01. mai 2005

 

Lustvolles Spiel, vergnügliches Entdecken – wenn auf diese Weise eine Ausstellung bildender Kunst begriffen wird, dann muss es sich wohl um eine ganz besondere handeln.
Leipzig und die »konstruktiv/konkrete Kunst« greift ein Thema auf, das über die Jahre eher im Verborgenen schlummerte und nun ans Licht der Öffentlichkeit geholt, viel Überraschendes bietet.

In schier unendlichen Varianten spielen die Künstler mit Form und Farbe. Lebendigkeit, die man so oft nur in schwungvoller, expressiver Gestaltung vermutet, entsteht hier zumeist durch strenge geometrische Formen. Der handwerklich perfekte Umgang mit mathematischer Genauigkeit öffnet schließlich phantastische Räume, die erkundet werden möchten. Das hohe Niveau sowohl des gedanklichen Ansatzes als auch der Ausführung hat enorm suggestive Wirkung. Oft wird man bei der Betrachtung der Arbeiten in frühere Zeiten versetzt, an Lebensphasen erinnert, in denen man sich mit Flechtarbeiten aus buntem Papier, später mit Winkelfunktionen, Kuben und Quadern beschäftigte. Oder man fühlt angesichts endlos scheinender Linien dem Gedanken von Unendlichkeit nach.

Diese Sonderschau ist eine außergewöhnliche Fundgrube, die Lust auf weitere Beispiele der »konstruktiv/konkreten Kunst« macht. Es ist nicht nur im Thema selbst begründet, dass der Formenkanon noch lange nicht erschöpft ist. Unter den Nachwuchskünstlern gibt es etliche, die sich gegenwärtig damit beschäftigen und so diese Entwicklung mit individueller Prägung fortsetzen.

Peter Krakow
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig,
im Vorwort des Kataloges zur Ausstellung

 

In diesem ersten Teil der Ausstellung liegt der Schwerpunkt auf dem Zeigen bereits historischer Werke, die seit 1950 und heute entstanden sind. Eine zweite Ausstellung wird sich ausschließlich dem gegenwärtigen Schaffen widmen. Denn gerade in den letzten Jahren ist »konstruktiv/konkrete Kunst« von hervorragender Qualität in Leipzig entstanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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