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Bilder aus dem Film
»war photographer«
© Christian Frei Filmproductions

www.war-photographer.com


Links:
www.leipziger-medienstiftung.de

www.jamesnachtwey.com
www.journalistenhelfen.org
www.lavozdegalicia.es


Tipp:
Die SchaubÙhne Lindenfels zeigt am 26. und 28. April Christian FreiÇs Film »War Photographer«
www.schaubuehne.com
www.war-photographer.com


JAMES NACHTWEY

leipziger medienpreisträger 2004
»war photographer«

07. mai 2004 – 30. mai 2004

 

James Nachtwey ist der international bekannteste Kriegsfotograf unserer Zeit. Die Kunsthalle zeigt 132 Aufnahmen des diesjährigen Leipziger Medienpreisträgers.
Nachtwey, der erst kürzlich bei einem Fotoeinsatz im Irak schwer verletzt wurde, erhält die Auszeichnung "Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien" für sein journalistisches Lebenswerk. Seit über zwanzig Jahren berichtet Nachtwey mit seinen Bildern über Kriege, Bürgerkriege und zivile Aufstände. Seine Bilder aus Ruanda, Afghanistan, Bosnien, Nordirland, Rumänien und weiteren Krisengebieten, prägen unsere Sicht auf die Kriege dieser Welt. Sie zeigen den Schrecken, der von den kriegsführenden Parteien so gern verschwiegen und vertuscht wird. Nachtwey arbeitete bereits zwei Jahre nach seinen ersten Reportagen für das renommierte Time Magazin und war von 1986 bis 2001 Mitglied der weltberühmten Fotoagentur Magnum in Paris. Seine Arbeiten werden weltweit gedruckt und in Museen gezeigt.
Der Eintritt von 2,50 EURO kommt der Vereinigung „Journalisten helfen Journalisten e.V.“ zugute.


Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien

Der »Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien« wird zum viertenmal von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig verliehen. Er ist für Journalistinnen, Journalisten, Verlegerinnen und Verleger, aber auch für Medieninstitutionen gedacht, die sich mit Risikobereitschaft, hohem persönlichen Engagement, Mut und demokratischer  berzeugung für die Sicherung und Entwicklung der Pressefreiheit einsetzen. Zudem soll er die Erinnerung an die von Leipzig ausgegangene friedliche Revolution in der DDR wach halten, zu deren Auslösern nicht zuletzt der Wunsch nach Presse- und Meinungsfreiheit gehörte. Diesen Aspekt symbolisiert eine bronzene Nachbildung der Säulen in der Leipziger Nikolaikirche, die die Preisträger ebenfalls erhalten. In dieser Kirche hatte die Wende mit Friedensgebeten begonnen. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Leipziger »Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien« geht 2004 zu gleichen Teilen an den amerikanischen Kriegsfotografen James Nachtwey, die Organisation »Journalisten helfen Journalisten« und die spanische Tageszeitung »La Voz de Galicia«. Preisverleihung: 28. April 2004, 19.00 Uhr, im Neuen Rathaus zu Leipzig Festredner: Dr. Theo Sommer (früherer Mitherausgeber der Wochenzeitung »DIE ZEIT«)

 


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