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A. AM A., 1986

Paar,
2001
 
Versuch
zu Leda, Judith
und Lots Töchter, Blatt IX,
2000


Maler
und Modell, 2002


Dunkle
Figur, 2002


Spanisches
Stilleben, 2002
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ARNO RINK
malerei und zeichnung
10.
mai 2003
29. juni 2003
Das Tafelbild, der
Gegenstand, die Figur und auch das Landschaftsbild im traditionellen
Sinne traten seit den späten neunziger
Jahren des 20. Jahrhunderts wieder in das vorderste Rampenlicht
der großen Bildkunstbühne zurück. Diese Entwicklung
war zur Jahrtausendwende auf das Intensivste auch in Leipzig
zu spüren und strahlte weit über die Stadtgrenzen
hinaus.
Die Liste der in Leipzig arbeitenden jüngeren Künstlerinnen
und Künstler, die sich mit dem Tafelbild auseinandersetzen,
ist lang. Und sie tun es mit einer Frische und qualitativen
Dichte, dass man gut und gern von einer Renaissance des Tafelbildes
sprechen kann. Bei vielen der bemerkenswerten Künstlerinnen
und Künstler taucht als Lehrer immer wieder ein
und derselbe Name auf: Arno Rink.
Für manchen ist dieser Name ein Begriff. Meist in konkretem
Bildbezug, denn Arno Rink gelangen in den siebziger Jahren
im Gedächtnis bleibende Bildbestseller, wie das 1974
entstandene Gemälde „Spanien 1938“ (Nationalgalerie
Berlin) oder das Gemälde „Italienische Begegnung“ von
1978 (Sammlung Ludwig, Aachen). Für die meisten des
Kunstpublikums unserer Tage werden sich aber kaum neuere
bildhafte Vorstellungen mit seinem Namen verbinden, denn
Arno Rink ist generell sehr selten und dann meist in großen
zeitlichen Abständen mit seinem künstlerischen
Werk an die Öffentlichkeit getreten.
Hat es ursächliche Bedeutung, dass die überwiegende
Mehrzahl der bemerkenswerten jungen Künstlerinnen und
Künstler ihn zum Lehrer hatten? Oder ist es nur eine
Reihung vieler Zufälle?
Arno Rink wurde 1940 in Schlotheim/Thüringen geboren.
Von 1962 bis 1967 studierte er an der Hochschule für
Grafik und Buckkunst in Leipzig. Es ist das Vielfigurenbild
und dies möglichst als Wandbild in großen Dimensionen,
das ihn gefangen nimmt und sein künstlerisches Wollen
bestimmt. Arno Rink's Bildsprache entwickelte sich zu einer,
die nicht von der direkten Welt, sondern von der indirekten,
der medialen Bildwelt gänzlich geprägt wurde und
damit etwas vorwegnahm, das im Wesentlichen den Formenkanon
der jüngsten Generation Leipziger Künstlerinnen
und Künstler bestimmt.
Bis etwa Mitte der siebziger Jahre sind Arno Rink's Bilder
von literarisch-erzählerischen Komponente geprägt.
Dann setzt ein Ab-straktionsprozess ein, der das Erzählende
zugunsten der alleinigen Form aufgibt. Für ihn selbst
ist die malerische Variation des gleichen Motivs immer wichtiger
geworden. Ebenso das Loslösen von der festen Malerei.
Die Liebe zum Schwamm, zum Lasieren, das immer wieder Wegnehmen
und Überarbeiten ist wie ein erreichtes Ziel, wie ein
erneutes Angekommen sein nach mühsamer Fahrt.
Die Ausstellung zeigt Gemälde und Zeichnungen aus den
späten achtziger Jahren bis in die Gegenwart.
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