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Gerhard
Opitz,
Stadtlandschaft, 1965

Petra Flemming,
o. T., 1984

Wolfgang KE Lehmann,
Hagebutten über mich, hinter mich,
1991

Volker Stelzmann,
Selbstbildnis mit erkennungsmarke,
1975
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DIE LEIPZIGER SCHULE
blick in die sammlung/4
Es sind zwei
Umstände, die es sinnvoll erscheinen lassen,
an der Form der »Blicke in die Sammlung« festzuhalten:
Erstens sind einige Höhepunkte der Sammlung so noch
nicht präsentiert worden, und zweitens zeigte die Ausstellung »Kunst
in der DDR« in der Nationalgalerie Berlin, dass die
Aufarbeitung jener Kunst noch recht mangelhaft ist, so dass
die »Blicke in die Sammlung« der Sparkasse Leipzig
momentan in Bezug auf Kunst in der DDR noch immer zu den
wenigen Ausstellungen zählen, in denen man diese Kunst
ohne Trauerflor und politisierende Bewertungen erleben kann — dafür
um so mehr mit sinnlichem Genuss.
»Blick in die Sammlung /4« möchte den beeindruckenden
Umfang an künstlerischer und handwerklicher Qualität,
der sich innerhalb der Kunstentwicklung in Leipzig von 1946
bis heute finden lässt, einer breiten Öffentlichkeit
und mit der gebührenden Konsequenz sichtbar machen.
Dem Publikum wird eine Kunstentwicklung
aufgezeigt, die weit mehr in der Tradition der deutschen
und auch der darüber
hinausreichenden Entwicklung der Kunst steht, als es den
meisten bewusst ist. »Blick in die Sammlung /4« stellt wieder junge Künstler
neben renommierte Vertreter der Leipziger Schule. Die Bilder
der Schüler treffen auf die ihrer Lehrer. Dabei überrascht
auch manch frühe Arbeit von heute gestandenen Künstlern.
Aufeinandertreffende Stile und Techniken
zeigen die Entwicklungen der bildenden Kunst in Leipzig.
Und wieder gibt es Künstler
zu entdecken, die mit ihren unterschiedlichen Handschriften
zu dem beigetragen haben und beitragen, was über die
Stadt- und Landesgrenzen hinaus als »Leipziger Schule« bezeichnet
wird. Auswahl
und Hängung folgen wieder rein ästhetischen
Gesichtspunkten mit der Absicht, die qualitativen Aspekte
zu veranschaulichen.
siehe
auch LEIPZIGER SCHULE
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