Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit

Hommage an Leipziger Malerin, Holzschneiderin und Lithographin

Mit „Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit“ widmet die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig die erste Ausstellung im neuen Jahr einer heute kaum noch bekannten Leipziger Künstlerin des letzten Jahrhunderts. Die Schau ist eine Hommage an eine Malerin, Holzschneiderin und Lithographin, die den Stil der nachfolgenden Künstlergeneration maßgeblich mit prägte. Damit präsentiert die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig die bislang umfassendste Zusammenstellung von Arbeiten Elisabeth Voigts, unter anderem auch Werke, die noch nie in einer Exposition zu sehen waren.

Elisabeth Voigt wurde 1893 in Leipzig geboren und lebte in den bewegten Jahren deutsch-deutscher Geschichte zwischen Kaiserreich und DDR. Von 1920 bis 1922 studierte sie an der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig und setzte ihr Studium von 1923 bis 1929 an der Hochschule für bildende Künste in Berlin-Charlottenburg fort. Hier war sie Atelierschülerin des expressionistischen Malers Karl Hofer und Meisterschülerin von Käthe Kollwitz. Ihre Lehrer und vor allem die sich mehrmals ändernden politischen und gesellschaftlichen Leitlinien der historischen Epoche beeinflussten maßgeblich das bildkünstlerische Schaffen von Elisabeth Voigt. In ihrer über 50 Jahre langen künstlerischen Tätigkeit schuf sie mehr als 100 Ölbilder, über 500 Zeichnungen und etwa 60 Druckgrafiken, vornehmlich Holzschnitte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lehrte sie zwölf Jahre lang als Professorin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog: Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit. Hrsg. Stadt- und Kreissparkasse Leipzig, Leipzig 2017. ISBN: 978-3-9815840-9-7, Preis: 12 EUR.

Kunsthalle der Sparkasse Leipzig
Otto-Schill-Straße 4 a, 04109 Leipzig
Eintritt: 5,00 EUR, ermäßigt 2,50 EUR

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