Noch bis zum 14. Mai 2017: „Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit“

„Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit“ geht in die Verlängerung

Auf Grund des großen Interesses hat die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig die erfolgreiche Schau „Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit“ bis zum 14. Mai 2017 verlängert. Rund 2.000 Besucher kamen bisher in die Ausstellung, die seit dem 3. Februar gezeigt wird. Die Exposition ist die bislang umfassendste Zusammenstellung von Arbeiten der Leipziger Künstlerin. Zu sehen sind unter anderem auch Werke, die noch nie öffentlich ausgestellt waren.

Elisabeth Voigt wurde 1893 in Leipzig geboren und lebte in den bewegten Jahren deutsch-deutscher Geschichte zwischen Kaiserreich und DDR. Von 1920 bis 1922 studierte sie an der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig und setzte ihr Studium von 1923 bis 1929 an der Hochschule für bildende Künste in Berlin-Charlottenburg fort. Hier war sie Atelierschülerin des expressionistischen Malers Karl Hofer und Meisterschülerin von Käthe Kollwitz. Ihre Lehrer und vor allem die sich mehrmals ändernden politischen und gesellschaftlichen Leitlinien der historischen Epoche beeinflussten maßgeblich das bildkünstlerische Schaffen von Elisabeth Voigt. In ihrer über 50 Jahre langen künstlerischen Tätigkeit schuf sie mehr als 100 Ölbilder, über 500 Zeichnungen und etwa 60 Druckgrafiken, vornehmlich Holzschnitte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lehrte sie zwölf Jahre lang als Professorin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Kunsthalle der Sparkasse
Leipzig Otto-Schill-Straße 4 a,
04109 Leipzig Eintritt: 5,00 EUR,
ermäßigt 2,50 EUR

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